Gemüse und Obst – Date am Mittag ;-)

Hier schnell mal festgehalten, weil es (fast unerwartet) soo lecker ist:

Das Ganze ist angelehnt an die Idee der nordischen „Beer’n, Boh’n un Speck“, wunderbares Rezept, hatte aber keinen Speck und keine Bohnen. Aber die Idee, Deftiges mit Gemüse und Obst zu vermischen beim Dünsten…. zu gut! 😉 Ob das Ganze nicht ohne die Wurst genau so köstlich schmeckt – ich glaube es fast… also auch vegetarisch gut …

Etwas Ghee in der Pfanne erhitzen

kleine geräucherte Bio-Salami oder Räucherwurst (Spezialität von meinem Markt-Händler) kleinschneiden, dazu geben –

Aubergine, Butternut-Kürbis, rote Möhre (optisch soo schön), Birne, Cranberries – alles kleinschneiden, in Ghee leicht anschmoren

Frisch gepressten Zitronensaft drüber, Salz, groben, frisch gemahlenen Pfeffer (viel) und genießen, farblich und geschmacklich… die süßen Zutaten (vor allen Dingen die geschmorte Birne) machen es so lieblich, einfach wunderbar 😉

 

Stimmungen pur

After Eight – meine ultimative Praline ;-)

So, es ist geschafft. Lange habe ich gebastelt, wieder fallenlassen und ausprobiert. Ich glaube, jetzt habe ich etwas gefunden, was akzeptabel ist. Und das freut mich 😉

Man nehme:

  • 2/3 Kakaobutter, 1/3 Kokosöl – aufschmelzen im Wasserbad zum Beispiel
  • pro 20 g Kakaofett je 1 EL (gehäuft) 100 % Kakaopulver (zum Beispiel von Rapunzel, stark entölt oder von GEPA Fair Trade 100 %), mit etwas Vanille und ultrawenig Reissirup (habe im Test auf den einen gehäuften Esslöffel Kakaopulver  Öl wirklich nur einen dicken Tropfen genommen) vermischen (für Hardliner: auch den kann man weglassen, für Weicheier: richtig süß wird das so nicht, dann darf es mehr sein ;-). Einen Hauch Salz dazu.

Wenn die Kakaobohnen und das Kokosöl geschmolzen sind, mit dem Kakaopulver zu einer flüssigen Schokomasse verrühren. Der Teil ist fertig.

Für die „weiße“ Mintmasse – und das war bisher mein Hauptproblem ohne die nötige Trägermasse und Gluten/ Stärke:

  • Kokosmilch mit Guarkernmehl (oder Johannesbrotkernmehl) vermischen (andicken), sehr vorsichtig und tropfenweise Pfefferminzöl dazu.

Jetzt nicht nach Mengen fragen, es kommt natürlich darauf an, wieviel Schokoladenmasse verarbeitet wird. Es muss ja im Verhältnis passen. Bitte sehr vorsichtig mit dem Guarkernmehl und dem Pfefferminzöl umgehen. Echt grammweise, tropfenweise. Es wird sehr schnell zu viel. Ich habe z.B. für meinen Test und 6 Pralinen insgesamt 20 g Kakaobohnen und 10 g Kokosöl plus 1 gehäuften Esslöffel Kakaopulver vermischt. Die weiße Testmasse bestand aus 50 ml Kokosmilch (relativ fester Anteil aus der Konserve) mit 1 g Guarkernmehl und 1 (!) Tropfen Pfefferminzöl vermisch und finde, dass es so ausreicht und passt. 50 ml war übrigens zu viel für die 6 Test-Pralinen. Aber das kann ja angepasst werden.

Nun gibt es vermutlich mehrere Möglichkeiten der weiteren Verarbeitung und man sieht auf dem Foto, dass es besser ist, die erste Schicht flüssige Schokolade fest werden zu lassen, bevor man weitermacht:

  • Eine Silikon-Pralinenform erst mit der flüssigen Schokolade befüllen, dann eine Lage Mintmasse, dann wieder flüssige Schokolade darüber. Eigentlich müsste man den ersten Schokoladenteil fest werden lassen, dann die Mintmasse einfüllen und dann die zweite Lage flüssige Schokolade darüber. Im Kühlschrank sollte es doch nach etwa 2 Stunden verzehrfertig sein 😉 Geht im Notfall und wenn es turbo-schnell gehen muss aber auch alles in einem Rutsch 😉
  • Es gibt natürlich die „normale“ After Eight-Variante, die ich im Netz gefunden habe (beziehe mich jetzt hier nur auf die weitere Nutzung der fertigen Massen sowie die Form an sich):                                                                                                                          Erste Schokoladenschicht in einem geeigneten Gefäß (kann zum Beispiel auch eine rechteckige Vorratsdose sein) oder auf einem Backblech – mit Backpapier ausgelegt – flach ausstreichen und aushärten lassen. Dann die Mintmasse aufstreichen, dann die zweite Lage flüssige Schokolade. Ob es einen Sinn macht, meine Mintmasse (die ja nicht fest/hart wird) erst auskühlen zu lassen, bezweifel ich. Bei dem Pralinen-Test konnte ich die zweite Lage flüssige Schokolade ohne weitere Zwischenschritte aufbringen und das Ergebnis passte.

Ich wünsche fröhliches Basteln und Genießen!! 😉

 

 

Mein Favorit und Basis für Vieles: Bananeneis

Hier müsste ein großer Tusch kommen, denn das ist nun wirklich ein Held. Darf ich vorstellen: Die reife, fast braune Banane! Nachdem ich im Sommer das Eis meines Lieblingsitalieners nicht mehr essen konnte, habe ich diesen wunderbaren Tipp gesucht und gefunden:

Bananen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und portionsweise einfrieren, bei Bedarf rechtzeitig wieder herausholen (ca. 20 Min vor Zubereitung). Nun kommt die Magie. Mit einem guten Passierstab oder einer entsprechenden „Küchenmaschine“ werden die nun angetauten Bananenscheiben zerkleinert / passiert/ gemahlen und entwickeln eine wunderbare, cremige Konsistenz. Man kann es kaum glauben, aber das ist völlig anders und schmeckt auch anders, als wenn man einfach die Banane isst…. warum auch immer…

Das ist nun pur schon kompletter Genuss, vielleicht mit etwas Kokosmilch und Schokoraspel serviert. Jede Variante zur Abrundung oben darauf ist natürlich denkbar und gern genommen, incl. Granatapfelkerne oder selbst gemachte Schokosplitter oder Kokosraspel oder  … der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

ABER: Das ist auch Basis für alles, was einem sonst noch einfallen könnte und für jede andere denkbare Geschmacksrichtung 😉

  • gefrorene Heidelbeeren mit zerkleinern: feinstes Heidelbeer-Eis
  • nur frische Heidelbeeren oben auf das Bananeneis geht natürlich auch
  • frischen Apfel mit hineinreiben und vermischen (Favorit meines Mannes)
  • jedes Nuss-Mus gibt den entsprechenden Geschmack
  • Kakao (reines 100 % Pulver) gibt natürlich einen Schokogeschmack
  • vermutlich alles andere auch möglich, incl der Toppings

Versuchen Sie es, es ist immer köstlich und ein unglaublich vielseitiger Ersatz für alles, was wir vermissen könnten 😉

 

Kürbissuppe mit allem, was der Kühlschrank noch hergibt – immer wieder gut

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Alle Zutaten zerkleinern, kurz mit etwas Olivenöl oder Ghee andünsten – Zutaten, das sind hier: Hokkaidokürbis mit Schale natürlich, Zwiebeln, Knoblauch, Zucchini, Pastinake, Sellerie, Porree, Tomate 😉
Kuerbissuppe_3
Flüssigkeit in gewünschter Menge auffüllen Flüssigkeit heißt hier: Wasser, Gemüsebrühe, aber auch Tomaten passata (vielleicht etwas vorsichtiger, damit es weder farblich noch geschmacklich so dominiert), Dann letztendlich mit allem würzen, was einem gefallen könnte – auch Maggi (vorsichtig NICHT #Whole30), Salz, frischem Pfeffer, Garam Masala (wenn man sich ein wenig Duft der nordafrikanischen Küche ins Haus holen möchte) – da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt 😉

 

Ich liebe fruchtige Salate mit Nüssen und Früchten

Da ich nicht weiß, ob die Bildunterschrift mit angezeigt wird, hier noch einmal die Kurzbeschreibung:

Eichblattsalat, Serrano (ohne Zucker! scheint normal, ist es aber nicht), schwarze Oliven, Cashewnüsse, frische Cranberries geviertelt – das alles mit etwas Olivenöl und Zitrone, Salz und frischem Pfeffer angemacht – einfach köstlich 😉

Süßes Rührei – zum Beispiel mit Banane, Kokos, Heidelbeeren und Gewürzen

Frühstück ohne Getreide und die üblichen Gewohnheiten ist immer wieder schwierig. Über Pinterest (z.B.) finde ich immer wieder Kreationen von allen Menschen da draußen, die sich auch „anders“ ernähren. So auch die Idee, ein Rührei mal „süß“ zuzubereiten. Ungewohnt für mich. Bin ohnehin kein Rührei-Freund.

Aber auf gehts – das Experiment war wirklich lecker. Hier mein Rezept für eine der möglichen Varianten (ich verwende weitestgehend Bio-Produkte aus der Region):

Für das Rührei an sich: 2 Eier / ungesüßte Kokosraspel/ Pfefferkuchengewürz (habe ich für Gebäck selbst gemacht, schien hier gut zu passen, aber gekauft geht natürlich auch) – vermischen

Natives Kokosöl 1 EL, 1 reife Banane in dünne Scheiben geschnitten – beides in der Pfanne erwärmen, BEVOR das Ei darübergegeben wird

Dann Ei dazu und solange vermischen und „bewegen“, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Auf den Teller, dann wahlweise noch einmal einige Kokosraspel darüber, nochmals das Pfefferkuchengewürz dazu, etwas Kokosmilch und zum Abschluss einige Heidelbeeren

Und ehrlich: Das war absolut lecker, befriedigend, sättigend – gute Idee irgendeines kreativen Menschen da draußen 😉

 

Zoodles a la Bolognese

Für 4 Personen (hier sind die Zutaten alle in Bio Qualität):

3 große Zucchini  / Olivenöl / 800 g Hackfleisch / 2 frische Knoblauchzehen /1 Flasche Tomaten Passata / 1 kleine Dose Tomaten in Stücken / Salz / italienische Kräuter und bei Bedarf am Ende frischen Parmesan (nicht Whole30-tauglich!)

Die Zucchini (auf dem Foto sind auch noch Möhren mit verarbeitet) mit einem Julienne Schneider in dünne Streifen schneiden und in einen Behälter geben, mit Salz bedecken, Wasser ziehen lassen. Vor der weiteren Verarbeitung gut ausspülen, damit das Salz später nicht das gesamte Essen versalzt 😉 Vor der weiteren Verarbeitung haben wir entdeckt, dass die Salatschleuder das alles ganz wunderbar trocknet, bevor es dann mit etwas Olivenöl kurz in die Pfanne zum Erwärmen geht…

Inzwischen Olivenöl in die Pfanne, das Gehackte hineingeben und zerkleinern nach Wunsch sehr fein oder gröber. Dann die zerkleinerten Knoblauchzehen darüber geben, etwas Salz. Nach kurzer Anbratphase dann die Flasche Tomaten Passata und die kleine Dose mit den Tomantenstücken darüber geben und mitköcheln lassen. Salz und italienische Kräuter dazu geben. Das alles etwa 20 Minuten leicht köcheln lassen.

Letztendlich die Zoodles (Zucchini Noodles) in einer separaten Pfanne kurz erhitzen.

Zum Servieren zunächst die Zoodles auf den Teller, dann ausreichend Bolognese darüber und mit fein gehobelten Parmesanspänen geschmacklich abrunden (nicht Whole30).  Guten Appetit!